Birgit Diezel


				

				

Birgit Diezel (CDU) ist eines der --> Mitglieder des Verwaltungsrats. Sie ist -->Präsidentin des Thüringer Landtags und folglich für Thüringen in dem Gremium.

Ursprünglich hatte der Thüringer Staatssekretär für Medien und Regierungssprecher --> Peter Zimmermann als einer der zwei Vertreter des Freistaats in den Verwaltungsrat aufrücken wollen. Er scheiterte jedoch und erhielt nicht die erforderlichen Stimmen (Quelle: --> flurfunk-dresden.de). Auch ein zweiter Anlauf Zimmermanns scheiterte - so dass schließlich Diezel vorgeschlagen und im März 2010 gewählt wurde (vgl. --> mdr.de).

"Zur Wahl Diezels sagte Jenichen dem epd, die Landtagspräsidentin sei Vertreterin des Landtages und keine Regierungsvertreterin. 'Die Entscheidung für sie ist mit großer Mehrheit gefallen und zufriedenstellend.' Besonders überzeugt habe Diezel mit ihren Kenntnissen in Finanzfragen." (Quelle: --> epd.de)


Diezel galt 2009 zeitweise als potentielle Nachfolgerin von Ministerpräsident Dieter Althaus, einigte sich aber mit der inzwischen amtierenden MP und damaligen Sozialministerin Christine Lieberknecht. (Quelle: --> spiegel.de)


In einer Meldung über das Sommerfest der Thüringer Landespressekonferenz wird Diezel u.a. wie folgt zitiert:

"Nur mit verantwortungsvoll agierenden Medien funktionieren Demokratien. Denn mit verantwortungsvoll agierenden Journalisten und Journalistinnen können die Medien ihre Funktion in der Demokratie und in der Zivilgesellschaft wahrnehmen. Guter Journalismus ist Kulturgut und Eckpfeiler unserer demokratischen Gesellschaftsordnung."

Weiter heißt es dort:

"Die Medien seien kein Verlautbarungsorgan der Politik, so Diezel. Sondern sie hätten den Auftrag zur fairen Berichterstattung." (Quelle: --> Jenapolis.de)


In Bezug auf Medien äußerte sich Birgit Diezel in einem Grußwort zum 20-jährigen Jubiläum der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) ausführlich zugunsten des Bürgerrundfunks. Zitat:

"Eine weitere Aufgabe der TLM, die mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist die Förderung einer vielfältigen nichtkommerziellen Rundfunklandschaft in Thüringen." (Quelle: --> TLM.de)


VITA/WERDEGANG

Persönliche Angaben

Geboren am 10. Februar 1958 in Greiz, evangelisch, verheiratet, drei Kinder

Ausbildung/beruflicher Werdegang


1974 – 1976 Wirtschaftskauffrau
1976 – 1980 Finanzbuchhalterin im Kraftverkehr Greiz
1976 – 1978 Abitur an der Abendschule
1980 – 1984 Studium der Volkswirtschaft an der Martin-Luther-Universität Halle
1985 – 1987 Kindererziehungszeit
1987 – 1989 Rat des Kreises Greiz, Abt. Wasserwirtschaft
1990 Bezirksverwaltungsbehörde Gera, Leiterin der Arbeitsgruppe Reprivatisierung
1991 – 1992 Leiterin der Außenstelle Gera des Thüringer Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen
1993 Stellvertretende Präsidentin des Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen
1994 – 1999 Mitglied des Thüringer Landtags
1999 – 2002 Staatssekretärin im Thüringer Finanzministerium
2002 – 2009 Thüringer Finanzministerin
seit 2004 Mitglied des Thüringer Landtags
2004 – 2009 Stellvertretende Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen
seit 29.09.2009 Präsidentin des Thüringer Landtags


Derzeitige politische und gesellschaftliche Funktionen


1990 Mitglied der CDU
1990 Mitglied des Landesvorstandes der CDU
seit 1994 Stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Thüringen
seit 2004 Landesvorsitzende der Lebenshilfe e.V.


(Quelle: --> birgit-diezel.de, weitere Auskünfte gibt der --> Wikipedia-Eintrag zu Birgit Diezel)


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